Die Fastenzeit ist geschickt gelegt. Völlerei zu betreiben war Jahrhunderte lang im März nämlich kaum möglich. Die Vorräte gingen zur Neige, das Wintergemüse war geerntet und auf den Feldern wuchs noch nicht viel Neues. Was blieb da anderes übrig als zu fasten?
Im Zeitalter des globalen Handels und der beheizten Treibhäuser haben wir fast immer alles zur Verfügung. Jedoch nicht ohne hohen Energieaufwand und dem damit verbundenen CO2-Ausstoss. Doch welche Lebensmittel haben jetzt eigentlich Saison?
Challenge 11: Genieße heute genial saisonal!
Genial saisonal – so funktioniert’s
Zuerst einmal solltest du den Saisonkalender befragen. Den kannst du dir zum Beispiel bei der Stadt Schwabach herunterladen unter: https://www.schwabach.de/images/referate/referat_2/Umweltschutzamt/Agenda_21/Downloads/Saisonkalender.pdf
Oder einfach mal bei dem Gemüsehändler und der Marktfrau des Vertrauens nachfragen.
Wie viel CO2 kann denn gespart werden
Das Einsparpotenzial ist unterschiedlich. Besonders deutlich wird die CO2-Ersparnis am Beispiel Erdbeeren:
Erdbeeren, die außerhalb der Deutschen Erdbeersaison angeboten werden, stammen häufig aus Südafrika und muss mit dem Flugzeug zu uns transportiert werden. Allein durch den Transport werden pro Kilogramm Erdbeeren rund 18.000 Gramm Treibhausgase freigesetzt. In der Saison (ca. Mai bis August) können Erdbeeren mit dem LKW aus der Region geliefert werden, was bei einer Strecke von 100 km nur etwas 370 Gramm Treibhausgase pro Kilogramm Erdbeeren verursacht. Am klimafreundlichsten sind natürlich Erdbeeren aus dem eigenen Garten.
Du willst mehr wissen?
Dann klicke auf diesen Link: http://www.stadt-land-beides.de/
Bildquelle: Jana Edlinger, Titelbild: http://www.pixabay.de
Autorin: Jana Edlinger

