Energiesparen und Wohnen

Challenge 14: Ab-Taun, Girl! ♪♪ ♪ ♪♪

Wie bekommt man einen Elefanten in den Gefrierschrank? Tür auf – Elefant rein – Tür zu? Und wie bekommt man eine Eisschicht aus dem Gefrierschrank? Tür auf – Eis raus – Tür zu! So schwierig kann das nicht sein!? Ist es auch nicht, wenn man nachfolgende Tipps beachtet.

Also: Zieht Euch warm an! Denn ganz nach dem Motto des Kinofilms Ice Age 2 – „Jetzt taut´s“ nehmen wir heute mal das Gefrierfach unter die Lupe!

Challenge Tag 14: Taue dein Gefrierfach ab!

Wie funktioniert`s und was bringt`s?

Mit folgenden Schritten ist die dicke Eiszeit in deinem Gefrierfach bald Geschichte:

  1. Gefrierschrank ausschalten, Lebensmittel aus dem Gefrierfach räumen und möglichst kühl lagern (z.B. Keller, kühler Raum, Isoliertasche).
  2. Kühlschranktür offenstehen lassen, bis die Eisschicht abgetaut ist. Ggf. ein Gefäß oder Tücher unterlegen, die das getaute Eis/Wasser auffangen.
  3. Damit die Lebensmittel nicht zu lange außerhalb des Kühlschranks lagern müssen, kannst Du einfach einen Topf mit heißem Wasser ins Kühlgerät stellen und damit das Abtauen beschleunigen! Energiesparender ist jedoch das Abwarten!
  4. Gefrierfach trockenwischen.
  5. Anschließend Gefrierschrank einräumen, Tür zu und wieder auf Gefriertemperatur einschalten (-18°C). Fertig!

Aber wie kommt die Eisschicht überhaupt in mein Gefrierfach?
Die typische Eisschicht im Gefrierfach entsteht aus der Feuchtigkeit, die die gelagerten Lebensmittel abgeben. Außerdem dringt warme, feuchte Raumluft beim regelmäßigen Öffnen ein, welche sich beim Abkühlen als Eis niederschlägt.

Und was bringt der Aufwand nun tatsächlich?
Schon fünf Millimeter Eis um die Kühlstäbe bzw. Kühlflächen lassen den Stromverbrauch um ca. 30 Prozent steigen. Bei einem Zentimeter Eis steigt der Stromverbrauch sogar um ca. 50 Prozent. Deshalb unbedingt auf eine eisfreie Lagerung achten, die Tür des Gefrierfachs nie lange offen lassen und das Gefrierfach regelmäßig abtauen!

Tipps für weitere Informationen:
Mehr einfache Energiespartipps zum Thema Kühlen/Gefrieren findest Du unter: https://www.stromsparer.de/energiespartipps/kuehlgeraete/

Bildquelle: Landkreis Roth (Fotomontage auf Basis von Motiven von http://www.pixabay.de)

Autor: Sebastian Regensburger


5 Gedanken zu „Challenge 14: Ab-Taun, Girl! ♪♪ ♪ ♪♪“

  1. Hallo Waltraud,
    im Idealfall ist der Gefrierschrank natürlich vor dem Abtauen schon möglichst leer, da man ein paar Tage vorher bereits so gekocht hat, so dass nur noch wenige Lebensmittel überhaupt zwischengelagert werden müssen. Ein zweiter Gefrierschrank ist dabei sicher ein gutes Hilfsmittel für die Abtau-Phase des ersten. Extra dafür anwerfen würde ich ihn jedoch nicht. Bei mehreren parallel betriebenen Geräten sollte man grundsätzlich immer wieder mal prüfen, ob nicht ein Gerät ausreichend ist und dieses richtig beladen ist. Sonst kann es passieren, dass zwei parallel betriebene, jedoch ggf. nur halbvolle Geräte, mehr Energie verbrauchen als ein etwas vereistes Gerät – das ist natürlich nicht sinnvoll.
    Wer viel selbst anpflanzt, vorkocht o.Ä. braucht jedoch sicher auch mehr „Gefrier-Raum“, das bleibt also individuell abzuwägen, ob ein (ggf. größeres) Gerät oder zwei. Dann jedoch idealerweise beide eis-frei!

    1. Da ist tatsächlich ja selbst anbaue und Eintöpfe, Braten, Gulasch etc. besser schmecken wenn man mehrere Portionen auf einmal kocht, benötige ich mehrere Gefrierschränke. Wobei ich mich eben für kleinere entschieden habe, da ich dann viel leichter immer mal wieder abtauen kann, oder auch über Sommer einen ganz ausschalte. Beides wäre bei einem großen kaum möglich. Bei mir gibt es grundsätzlich kein gekauftes Fertigfutter, aber ich koche meist mehrere Portionen und friere dann ein. Bei der Zubereitung benötige ich praktisch gleich viel Energie, ob ich nun eine Portion koche, oder vier. Morgens raus gestellt ist es bis abends aufgetaut und muss nur noch erhitzt werden. Zwar verbrauche ich Energie fürs Frieren, das dürfte aber kaum viel mehr sein als wenn ich jedes mal alles frisch koche. Wenn ich die Energieersparnis durch den Selbstanbau dazurechne und die Ersparnis durch keinerlei Fertigprodukte liege ich beim Energieverbrauch insgesamt ganz gut.

      Eisfrei ist für mich selbstverständlich!

      1. Das wäre doch mal ein interessantes Rechenbeispiel – mit der gegebenen Leistung der zwei Gefriertruhen und des Herdes sollte man ziemlich genau rauskriegen können, was energiesparender ist. Ich habe festgestellt, dass mein Bauchgefühl nicht immer das tatsächliche Ergebnis widerspiegelt, und beim Kochen für eine fünfköpfige Familie bleibt auch seltensten so viel übrig, dass es sich lohnen würde etwas einzufrieren, aber ich würde trotzdem vermuten, dass ein zweites Eisfach mehr Energie braucht, als frisch zu kochen, zumal man ja auch für zwei Tage auf einmal kochen kann, ohne etwas einfrieren zu müssen.

        1. Hi Gesa,

          bei einer 5köpfigen Familie sieht es ganz sicher anders aus, aber ich lebe allein. Bis vor kurzem hatte ich einen stressigen Job. Morgens um 6 aus dem Haus und abends oft erst um kurz vor 20 Uhr daheim. Da hab ich weder die Zeit noch die Lust gehabt täglich frisch zu kochen. Zudem, wie ich oben schon schrieb, gibt es jede Menge Gerichte, die nur aus dem großen Topf schmecken, hast Du schon mal versucht eine Portion Rindfleischbrühe zu koche, oder eine Portion Möhreneintopf?. Und, sorry, ich steh auf Abwechsung, ich möchte keine 5 Tage hintereinander das Gleiche essen, nicht einmal zwei Tage hintereinander. Auf meine Art hab ich so gut wie nie Lebensmittelreste zum wegwerfen.

  2. Das mache ich regelmäßig, wenn ich genug Platz im 2. Gefrierschrank habe um alles unterzubringen.

    Zudem werde ich nie in den Zimmerwarmen Gefrierschrank das Gefriergut einräu,men, dann kann ich es auch gleich entsorgen. Immer den Gefrierschrank mind. auf Null Grad herunterkühlen bevor das Gefriergut wieder herein kommt!

    Sonst ist die Kühlkette zu lange unterbrochen.

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