Konsum, Mobilität

Challenge 39: Wochenend-Einkauf mit dem Rad

Einkaufen ohne Stress, dafür mit einem Plausch mit der netten Verkäuferin. Keine Parkplatzsuche, dafür aber auch keine Benzinkosten. Einkaufen mit dem Fahrrad spart Geld, macht Spaß und hat viele weitere Vorteile.

Challenge 39: Erledige deine Einkäufe mit dem Fahrrad!

Die richtige Ausrüstung

Je nachdem wie groß die Einkäufe ausfallen, gibt es verschiedene Möglichkeiten das Fahrrad als Einkaufsvehikel zu nutzen. Für kleinere Einkäufe ist ein Rucksack der klassische Begleiter. Wer seinen Rücken schonen will hat einen Korb mit dabei, der entweder am Lenkrad oder am Gepäckträger montiert werden kann. Wenn regelmäßig größere Einkäufe anstehen, lohnt sich die Anschaffung von modernen Fahrradtaschen, die man links und rechts am Gepäckträger befestigen kann. Fassungsvermögen: bis zu 40 Liter je Tasche. Die Taschen können noch einmal durch Fahrradanhänger getoppt werden. Gut zu wissen: viele Anhängermodelle kann man auch als Kinderwagen oder Trolley benutzen.

Radfahren ist schneller

Auf der einen Seite fallen 85 % unserer Einkaufswege für tägliche Versorgungen an, auf der anderen Seite legen über 80 % der Kunden für ihren Einkauf einen Weg von maximal fünf Kilometern zurück. Somit liegen diese Fahrten in Bereichen, die mit dem Fahrrad ideal bewältigt werden können. Auf diesen Distanzen – bei Strecken, die stauanfällig sind, sogar auch bei längeren Wegen – ist das Fahrrad das schnellste städtische Verkehrsmittel.

Quelle Wegevergleich: Wirtschaftsrad (https://agfk-bayern.de/dateienupload/dokumente/Publikationen_AGFK/AGFK-WirtschaftsRad.pdf)

Welche CO2-Einsparung bringts?

Neben den zeitlichen Vorteilen auf Kurzstrecken ist Fahrradfahren neben dem Zu-Fuß-Gehen auch noch das klimafreundlichste Fortbewegungsmittel! Denn wir erinnern uns zurück an Challenge 1 und daran, dass durch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad im Schnitt 138 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer gespart werden können. Bei angenommenen drei Einkaufsfahrten pro Woche in einem Radius von bis zu 5 km kommen da pro Jahr rund 215 kg CO2 zusammen, um die wir unseren persönlichen CO2-Rucksack entlasten.

Weitere Tipps und Vorteile des Einkaufens mit dem Rad findet ihr unter:

http://www.einkaufen-mit-dem-rad.de/

Autor: Hidir Altinok

Bildquelle Titelfoto: Pixabay

5 Gedanken zu „Challenge 39: Wochenend-Einkauf mit dem Rad“

  1. Mache ich doch sowieso immer! Aber klar, nicht am Ostersamstag, und auch sonst nicht gerade am Samstag. Viel Spaß beim Gärtnern und frohe Ostern !

  2. Liebe Waltraud, dann verschieb doch einfach das Einkaufen mit dem Fahrrad auf Dienstag oder sonst irgendwann, so genau nehmen wir‘s da nicht, zumal Gärtnern ja auch eine ganz wichtige Klimachallenge ist. Ich hab auch gestern und heute meine Fahrradeinkäufe erledigt und habe vor, meinem Mann bei unseren neuen Hochbeeten zur Hand zu gehen. Frohe Ostertage!

  3. Aber doch bitte nicht jetzt am Wochenende. Wer übermorgen einkaufen geht kann doch nicht ganz normal sein. Alle Geschäfte sind überfüllt, alle kaufen ein, als gäbe es ab Dienstag nur noch leere Geschäfte.
    Kinners, es ist himmlisches Wetter, es ist Frühling. Die Rankgitter von Kiwi, Wein und Rosen wollen geölt werden, die Kartoffeln möchten in die Erde, der Rasen warten sehnsüchtig auf den ersten Schnitt und da soll ich Stunden mit Einkaufen verplempern?
    Alle, die die Natur nicht nur schützen möchten, sondern mit ihr leben, haben nun alle Hände voll zu tun und keine Zeit zu verplempern. Da macht man seinen Einkauf gerade mal so nebenbei auf dem Weg von der Arbeit heim,. Ich denke doch, dass der Großteil von Euch auch arbeiten geht, oder sind hier in erster Linie nur Studenten*Innen und Haus-frauen/männer/diverse?

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