Ernährung, Mobilität, Motivation

Plus- oder Minus-Grade halten Dagmar nicht auf! Mit dem Rad oder zu Fuß täglich unterwegs…

ist Dagmar Keis-Lechner, Kreis- u. Klima-Rätin des Landkreises Kulmbach. Hier Ihr Beitrag zum CO2-Fasten: „Der Winter ist da! Lange hatte ich den Eindruck, er würde sich in dieser Saison nicht mehr blicken lassen.

Nun stehe ich vor einem Problem, das ich, als ich mich für die CO2 Fastenstaffel 2018 im Landkreis Kulmbach anmeldete, nicht ganz auf dem Schirm hatte – der Winter hat uns fest im Griff!
Aber von Vorn:
Mehre Bandscheibenvorfälle haben mich gelehrt, dass zu Fuß gehen hilft. Zieht man einen Kreis um Kulmbachs Stadtmitte, sieht man, dass man im Umkreis von 3 km schon sehr viele Ziele erreichen kann.
3 km ist die Distanzgrenze, die jedem Menschen zugemutet wird – ob Schüler*innen oder Teilnehmer*innen an geförderten Qualifizierungskursen bei uns im bfz.
Warum also nicht die 3 km zur Arbeit laufen oder mit dem Rad fahren, habe ich mir gedacht und dies kombiniert mit regionalem Einkaufen.
Und da fangen die Probleme an.
Will ich zum Maierhof Milch holen oder zum Rangerbauer in den Hofladen muss ich bei Minusgraden durch den Buchwald stapfen und beladen wieder zurück oder mit dem Rad den steilen Anstieg schaffen. Ganz zu schweigen von einem Einkauf beim Patersberg, der auch bei besserer Wetterlage mit einem e-bike eine Herausforderung ist.
Bleibt die Alternative 1: Wochenmarkt, Alternative 2: Supermarkt mit regionalen Produkten (fraglich!) und Alternative 3: das Eingekochte aus der letzten – oder vorletzten – Saison endlich aufzubrauchen.
Fazit: Erst durch diese CO2 Staffel ist mir bewusst geworden, wie schwer es ist, aufs Auto zu verzichten
Ausblick: ich bleibe dran, hoffe auf den Frühling, optimiere mein Fahrrad und entsprechende Bekleidung, die trocken und warm hält“.
Eure Dagmar

zu fuß

(Bildquelle: Privatarchiv Dagmar Keis-Lechner)

2 Gedanken zu „Plus- oder Minus-Grade halten Dagmar nicht auf! Mit dem Rad oder zu Fuß täglich unterwegs…“

  1. Manchmal scheinen sich die klimafreundlichen Verhaltensweisen geradezu auszuschließen, wie in Ihrem Beispiel mit dem regionalen Einkaufen und trotzdem zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein. Ich habe in den letzten paar Tagen auch ganz schön gezittert auf dem Weg zur Arbeit, aber immerhin war es trockene Kälte. Ich drücke die Daumen, dass das Wetter mitspielt und auch die restlichen Wochen dem regionalen Einkauf per Rad oder Fuß nicht im Wege steht.

  2. Hat dies auf Dagmar Keis-Lechner rebloggt und kommentierte:
    … noch ein kleiner Zusatz meinerseits: mit Supermarkt meine ich die Discounter, die zwar Regionalprodukte ausweisen, der Begriff aber laut Medien oft weit gefasst wird.
    Bei uns in Kulmbach gibt es auch echte regionale Produkte in Dave`s Bioladen 🙂

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