Mobilität

Challenge 19: Leicht und eco-istisch fahren

Wer Ballast abwirft, hat‘s leichter im Leben. Auch das Auto fährt ohne unnötigen Ballast spritsparender und stößt dann auch weniger CO2 aus. Also weg mit den überflüssigen Pfunden!

Challenge Tag 19: Nimm dir dein Auto (oder das deiner Eltern) vor und entferne allen unnötigen Ballast daraus!

Mehr Infos zur Challenge 19

100 kg Mehrgewicht kosten ca. einen halben Liter mehr auf 100 Kilometern.

Besondere Spritfresser sind Dachgepäckträger und Fahrradträger.  Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 Liter/100 km. Dachträger sollte man daher nach Gebrauch gleich wieder abbauen.  Reservekanister müssen nicht mitgeführt werden, wenn es an jeder Ecke eine Tankstelle gibt. Das gilt auch für den Kanister mit Frostschutzmittel.

Noch ein einfacher Tipp vom Team der Fastenstaffel: Halbvoll tanken: Hierdurch spart man das Gewicht von 20 bis 30 Liter Kraftstoff, also rund 17 bis 25 kg, je nach Tank und Kraftstoff.

Interessant: Zuviel Ballast wirkt sich vor allem im Stadtverkehr negativ aus, weil hier das Fahrzeug häufig aus dem Stand beschleunigt werden muss.

Wie viel CO2 könnte gespart werden, wenn es alle machen?

  • Wenn alle Autos mit 20 kg weniger Ballast fahren würden, könnte man deutschlandweit rund 1,5 Mio Tonnen CO2 einsparen!

Die Vermeidung von unnötigem Ballast ist jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten, um Sprit, Geld und CO2 zu sparen:

  • Durch sparsames Fahren können bis zu 30 % Kraftstoff eingespart werden. Alle Autofahrer*innen in Deutschland könnte so zusammen 33 Mio. Tonnen CO2 vermeiden, so viel wie die Einwohner einer 3-Millionen-Metropole in einem Jahr verursachen.
  • Aber selbst wenn jede/r Fahrer*in nur 0,33 Liter pro hundert Kilometer weniger verbrauchen würde, summierte sich dies deutschlandweit auf eine Einsparung von 5 Mio. Tonnen CO2.

12 Tipps zum eco-istischen Fahren:

  1. Nur Fahren wenn unbedingt nötig, Kurzstrecken unter 5 km vermeiden.
  2. Motor erst starten, wenn alles eingestellt ist (Spiegel, Gurt etc.). Motor nicht warmlaufen lassen.
  3. Keinen unnötigen Ballast im Auto mitfahren.
  4. Reifen mit geringem Rollwiderstand wählen.
  5. Schnell Gänge hochschalten und niedrigtourig fahren.
  6. Vorausschauend gleiten.
  7. Motorbremse statt Leerlauf.
  8. Klimageschwindigkeit fahren.
  9. Stromfresser sparsam verwenden oder ausschalten.
  10. Motor aus ab 20 sec. Standzeit.
  11. Auto regelmäßig warten.
  12. Spritspartraining besuchen.

Details zu diesen Tipps können hier nachgelesen werden:

Bildquelle: Landkreis Bayreuth (Fotomontage auf Basis von Motiven von http://www.pixabay.de)

Autor: Bernd Rothammel


6 Gedanken zu „Challenge 19: Leicht und eco-istisch fahren“

  1. Ich schaue immer, dass kein unnötiger Ballast in meinem Auto mitfährt!

    Danke für den Tipp: Halbvoll tanken!

  2. Text heute : …. oder nehme dir das Auto deiner Eltern vor und entsorge …. das wird schnell übergriffig, möchte ich bitte selbst entscheiden , was ich für mich als wichtig und unverzichtbar finde. Ich geh ja auch nicht ins „Kinderzimmer“ und räum die Schränke aus….
    Bitte jeder sein Zeugs … ! Ich zahle auch meinen Sprit selber….

      1. Geht leider eher manchmal in die Richtung, deins ist auch meins, aber ich bin ja jünger…aufgeklärter, also zeig ich dir mal gnädig, wie das heute läuft…
        Ebenso bei „Ich will jetzt vegan“, also koch du das mal bitte ab sofort…. einvernehmlich wäre klar wünschenswert!
        Meine Kinder sind inzwischen aus dem Haus… ich kann da jetzt entspannt zuschauen….

  3. Das Reserverrad und das nötige Werkzeug zum Wechseln kommen auch locker auf 20 (oder mehr) kg. Und mal ehrlich, wie oft hast du denn eine Reifenpanne? Alle 10 Jahre, wenn überhaupt? Prüfst du regelmäßig, ob der Luftdruck des Reserverads überhaupt zum Fahren ausreicht? Und geht der eigenmächtige Radwechsel am Straßenrand im Zweifelsfall wirklich wesentlich schneller als auf den Pannendienst zu warten?

    Ich sehe das so: Reserverad, Wagenheber und Radkreuz im Keller zu lassen spart Sprit und CO2 (siehe oben) und erhöht den verfügbaren Platz im Kofferraum 🙂

    1. Ich persönlich bin viel auf Autobahnen unterwegs und hier sind auf meiner Strecke von 250 km 10 sehr lange Baustellen. Auch in der Stadt sind sehr viele Baustellen, sodass oft Schrauben oder andere spitze Gegenstände auf den Straßen liegen. Somit muss ich mindestens 1 mal im Jahr zum Reifenflicken. Über ein Ersatzrad habe ich mich schon oft gefreut. Das selbstständige Reifenwechseln geht auch meist schneller (20 Min.), als auf den Pannendienst zu warten (1 h).

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