Mobilität, regional

Challenge 27: Kurzurlaub in der Region

Warst du schon mal Paddeln auf der Wiesent? Bist du schon zur Maximiliansgrotte bei Neuhaus gewandert oder mit dem Rad durchs Altmühltal gefahren? Hast du schon das Bergwaldtheater in Weißenburg besucht?

Nein?

Dann wird es Zeit Franken zu entdecken und zu staunen wie schön die eigene Heimat ist!

Challenge 27: Plane deinen (nächsten) Kurzurlaub in der Region

Kaum ein Land verursacht mehr CO2-Emissionen durchs Reisen als Deutschland. Nach den USA und China liegt das (flächenmäßig) kleine Deutschland an dritter Stelle. Grund dafür: Wohlstand, Reisefreude und günstige Flugreisen.

Ja, es dürstet uns aktuell geradezu nach Tapetenwechsel. Die Tapete muss deshalb aber nicht am anderen Ende der Welt hängen. In Franken lassen sich für jeden noch unbekannte Ecken finden und entdecken. Naherholung ist klimafreundlicher, meist günstiger und spart vor allem viel Zeit und Nerven bei der Anreise. Deshalb solltest du nicht nur in Pandemiezeiten deinen nächsten Kurzurlaub in der Region planen. Das ist, ganz abgesehen von Reisebeschränkungen und Infektionsschutz, immer für das Klima und oft für die eigene Erholung die bessere Wahl. Frei nach dem Motto: Raus aus der Haustür – rein in den Urlaub!

So schön ist unsere Heimat….wandern in der Fränkischen Schweiz (Bildquelle: Jana Edlinger)

Wie funktioniert’s

  • Ziel aussuchen (z.B. mithilfe der Links unten im Text)
  • Familie, Freunde und Proviant einpacken
  • Losfahren oder -laufen
  • Staunen
  • Freuen

Wie viel CO2 kann eingespart werden?

So einiges! Natürlich hängt das jeweilige Einsparungspotential von vielen Faktoren ab. Wir haben hier einmal den Ausflug in die Fränkische Schweiz mit einem Kurztrip nach Barcelona verglichen:

Nürnberg – Barcelona (mit dem Flugzeug): 500kg CO2

Nürnberg – Neuhaus (mit der Bahn): 8 kg CO2

Mehr Infos und Reisetipps

Titelbild: Pixabay

Autorin: Jana Edlinger

2 Gedanken zu „Challenge 27: Kurzurlaub in der Region“

  1. Wie hoch ist denn die Einsparung an CO2, wenn ich den Kurzurlaub im eigenen Garten mache? Warum muss man denn immer weg von daheim? Findet Ihr es Zuhause so schlecht? Ist es nicht viel sinnvoller am Wochenende mal den Kontakt zu Nachbarn zu pflegen? Wenn man denn schon unbedingt als Naturliebhaber in der Stadt leben muss, sollte man da nicht ein Nachbarschaftsfest planen, Gemeinsammes grillen z.B.. Oder, gerade ideal in dieser Jahreszeit, durch Parks gehen und Löwenzahl ernten, als dem man wiederum eine schmackhafte Mahlzeit machen kann. Auch Bärlauch wächst an dieversen Stellen in den Städten. Von Nürnberg z.B. weiß ich das ganz genau!

    Ausgerechnet in der Fastenzeit zwei Kurzurlaube zu planen, um CO2 zu sparen, finde ich doch irgendwie kontraproduktiv.

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