Ernährung, Konsum

Challenge 11: Saisonal? Genial!

Die Fastenzeit ist geschickt gelegt. Völlerei zu betreiben war Jahrhunderte lang im März nämlich kaum möglich. Die Vorräte gingen zur Neige, das Wintergemüse war geerntet und auf den Feldern wuchs noch nicht viel Neues. Was blieb da anderes übrig als zu fasten?

Im Zeitalter des globalen Handels und der beheizten Treibhäuser haben wir fast immer alles zur Verfügung. Jedoch nicht ohne hohen Energieaufwand und dem damit verbundenen CO2-Ausstoss. Doch welche Lebensmittel haben jetzt eigentlich Saison?

Challenge 11: Genieße heute genial saisonal!

Genial saisonal – so funktioniert’s

Zuerst einmal solltest du den Saisonkalender befragen. Den kannst du dir zum Beispiel bei der Stadt Schwabach herunterladen unter: https://www.schwabach.de/images/referate/referat_2/Umweltschutzamt/Agenda_21/Downloads/Saisonkalender.pdf

Oder einfach mal bei dem Gemüsehändler und der Marktfrau des Vertrauens nachfragen.

Kennt sich bestens mit saisonalem Obst und Gemüse aus. Die Gemüsehändlerin des Vertrauens. (Bild: Jana Edlinger)

Wie viel CO2 kann denn gespart werden

Das Einsparpotenzial ist unterschiedlich. Besonders deutlich wird die CO2-Ersparnis am Beispiel Erdbeeren:

Erdbeeren, die außerhalb der Deutschen Erdbeersaison angeboten werden, stammen häufig aus Südafrika und muss mit dem Flugzeug zu uns transportiert werden. Allein durch den Transport werden pro Kilogramm Erdbeeren rund 18.000 Gramm Treibhausgase freigesetzt. In der Saison (ca. Mai bis August) können Erdbeeren mit dem LKW aus der Region geliefert werden, was bei einer Strecke von 100 km nur etwas 370 Gramm Treibhausgase pro Kilogramm Erdbeeren verursacht. Am klimafreundlichsten sind natürlich Erdbeeren aus dem eigenen Garten.

Du willst mehr wissen?

Dann klicke auf diesen Link: http://www.stadt-land-beides.de/

Bildquelle: Jana Edlinger, Titelbild: http://www.pixabay.de

Autorin: Jana Edlinger

2 Gedanken zu „Challenge 11: Saisonal? Genial!“

  1. Pro Person 200g Kartoffeln, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe 400g Wirsing (ungeputzt).
    Öl, Salz und Pfeffer. Nach pers. Geschmack: 60g Mett, Muskat; Wallnussstücke, getr. Tomate, Rosenpaprika.

    Kartoffeln schälen und in Daumennagelgroße Stücke schneiden. Zwiebel und Knobi sehr klein schneiden. Wirsing Putzen, vierteln (große Köpfe achteln) und Strung komplett entfernen.
    Öl in einem Topf heiß machen. Die Kartoffelstücke leicht anrösten (Falls für mehrere Personen gekocht wird die Kartoffelstücke evtl. in mehreren Portionen anrösten). Dann den Knobi und die Zwiebel zugeben und alles pfeffern. Die Hitze dabei auf mittlere Tempoeratur zurück drehen. Die Wirsindstücke nun noch quer in klinere Stücke schneiden. Das größte Blatt sollte nicht größer als eine halbe Hand sein. Den Wirsing zugeben und salzen. Alles gut durchrühren (unterheben). Deckel drauf und die Temperatur auf ein Drittel (also bei Stufe 1 – 9 Drei wählen) schalten. Dabei bleiben, evtl. öfter umrühren/umheben. Der Wirsing darf stellenweise Farbe annehmen, sollte aber recht bald Flüssigkeit abgeben, so dass das Essen im eigenen Sud schmoren kann. Wenn das nicht funktioniert notfalls ein wenig Wasser oder Gemüsebrühe zugeben.
    Wer Fleisch haben will läßt nach 20 Minuten Das Mett in Teelöffelgroßen Bällchen mitziehen und würzt das Ganze mit Muskat. Wer es lieber Vegatisch mag schneidet getrocknete Tomate in schmale Streifen und gibt diese die letztenn 10 Minuten dazu, Mit Rosenpaprika würzen.. Wallnussstücke in einer extra Pfanne leicht anrösten und vorm servieren über den Wirsingeintopf geben. Wer keine Nüsse isst kann auch den Rand einer Sauerbrotscheibe abschneiden, kleinschneiden, in etwas Butter anrösten und die drüberstreuen.
    Guten Appetit 🙂

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